Die Initiative Meet Female Scientists (MFS) wurde in den Jahren 2020 bis 2025 aktiv durchgeführt und durch die Stabsstelle Gleichstellung und Diversität der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gefördert. Die Initiative sowie die daraus entstandenen Profile von Wissenschaftlerinnen hatten und haben das Ziel mehr junge Frauen für ein Studium der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften & Technik)  zu gewinnen.

Im MINT-Bereich mangelt es an Wissenschaftlerinnen – und mit jeder Karrierestufe sinkt der Frauenanteil. Die Gründe dafür sind vielschichtig und die Folgen nachteilig, sowohl für die Diversität in der Forschung aber auch für den enormen Fachkräfte-Bedarf, um gesellschaftliche Herausforderungen wie die Bekämpfung der Klimakrise oder das Vorantreiben der Digitalisierung zu meistern.

Wir möchten bereits Schülerinnen ab der Mittelstufe für MINT-Themen begeistern, Vorurteile und Berührungsängste abbauen und ein zeitgemäßes Bild von Wissenschaftlerinnen an der Universität vermitteln. Ziel ist es, junge Frauen zu einem Studium und – daran anschließend – zu einer wissenschaftlichen Karriere im MINT-Bereich zu motivieren.

Role Models aus der MINT-Forschung geben Schülerinnen spannende Einblicke in ihre persönliche Story:

  • Wie sind sie zu den jeweiligen MINT-Fächern gekommen?
  • Mit was beschäftigen sie sich in ihrer Forschung?
  • Was war schwierig oder hilfreich auf dem Weg dorthin?
  • Und was begeistert sie an ihrer Arbeit?
  • Was war schwierig oder hilfreich auf dem Weg dorthin?

Die Person hinter der Wissenschaftlerin, die irgendwann auch einmal vor der Frage stand: Bin ich gemacht für MINT?

In Kurzprofilen stellen sich hier Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Fachdisziplinen vor.

Die Kurzprofile stehen auf dieser Webseite auch nach Ablauf der Initiative weiterhin zur Verfügung, ebenso die vielen wissenswerten Beiträge auf dem Instagram Account von MFS.

In der aktiven Phase der MFS-Initiative wurden auch diverse Veranstaltungen für Schülerinnen durchgeführt – Eindrücke finden sich hier im Veranstaltungsrückblick. Bei Interesse an Veranstaltungen zur Förderung von Mädchen im MINT-Bereich steht weiterhin das Ada Lovelace Projekt am Standort Mainz zur Verfügung.

Bei Rückfragen kann gerne die Geschäftsführung des Fachbereich 09 kontaktiert werden.

Marit Kleinert studiert Humangeographie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und hat an einer zweiwöchigen Exkursion durch Tansania teilgenommen. Ihre Reise führte sie mit Dala-Dalas, Zug und Fähre von den verwinkelten Gassen Stone Towns auf Sansibar über die geschäftigen Märkte Dar es Salaams bis in die Udzungwa-Berge und das ländliche Kilombero Tal. Dabei ging es um Themen wie (post)koloniale Stadtentwicklung, nachhaltige Landwirtschaft, Biodiversität, Nord-Süd Beziehungen und vieles mehr. Marit zeigt, wie spannend und interdisziplinär das Geographiestudium sein kann. Klickt auf das Video und erfahrt, was sie in Tansania alles erlebt hat und warum Geographie so elementar ist, um globale Zusammenhänge zu verstehen. Ausgerichtet wurde die Exkursion von Prof. Dr. Julia Verne und Astrid Matejcek der Kulturgeographie Mainz. Jedes Semester werden solche Exkursionen zu Orten angeboten, die mit den Forschungsschwerpunkten und der regionalen Expertise der organisierenden Arbeitsgruppe verbunden sind.

Wusstest du, dass die Wege im Botanischen Garten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) lange Zeit ausschließlich nach männlichen Botanikern und Naturforschern benannt waren? Das hat sich geändert! Seit letztem Jahr tragen fünf Wege die Namen bedeutender Frauen in den Pflanzenwissenschaften – eine längst überfällige Würdigung ihrer Leistungen.

Gemeinsam mit Dr. Ute Becker, der Leiterin der Grünen Schule, erkunden wir nicht nur die beeindruckende Pflanzenwelt des Gartens, sondern erfahren auch mehr über diese Forscherinnen, die trotz vieler Hürden Großes geleistet haben. Wer waren diese Frauen? Welche bahnbrechenden Entdeckungen haben sie gemacht? Und warum ist es so wichtig, ihre Namen sichtbar zu machen?

Begleite uns auf diesem Rundgang durch die Geschichte und Vielfalt der Botanik. Schau dir das Video an und entdecke, wie Wissenschaftlerinnen ihren Platz im Botanischen Garten – und in der Forschungsgeschichte – gefunden haben.

Ruth Bier studiert Biologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und hat ihr Auslandssemester in Umeå in Nordschweden verbracht. Ihre Eindrücke vor Ort hat sie für Meet Female Scientists festgehalten. In diesem Video berichtet sie von ihrem dortigen Studienschwerpunkt – Umweltwissenschaften und Ökologie –  und lässt uns teilhaben an spannenden Exkursionen durch die faszinierenden Landschaften Nordskandinaviens. Klickt auf das Video und erfahrt, was Ruth in Schweden alles erlebt hat, was ihr an der Biologie so gefällt und welchen Rat sie für Studierende in den MINT-Wissenschaften hat.

Florina Schalamon hat an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zuerst Physik (B.Sc.) und im Anschluss Meteorologie (M.Sc.) studiert. Für ihre Masterarbeit in Meteorologie lebt und forscht sie zurzeit auf Spitzbergen in der Arktis. Im Video erzählt sie euch wann ihre Begeisterung für MINT-Themen begann, wie sie zum Meteorologiestudium kam und dafür in der Arktis gelandet ist und warum sie unbedingt Polarforscherin werden möchte. Daneben erhaltet ihr dank der beeindruckenden Fotos und Drohnenaufnahmen spannende Einblicke von ihrem (Forscherinnen-)Leben in der Arktis.

Die Initiative MFS wurde gefördert durch die Stabsstelle Gleichstellung und Diversität der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).

Mit freundlicher Unterstützung des Fachbereichs Chemie, Pharmazie, Geographie und Geowissenschaften (FB09)